
Auch Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl kann Wildbret – insbesondere von Schwarzwild – noch mit Radiocäsium (Cs-137) belastet sein. Die Aufnahme erfolgt über Pilze, Wurzeln und Knollen, die das Wild im Waldboden findet.
Es darf nur Wildbret in Verkehr gebracht werden, das ohne Mängel ist. Eine Radiocäsiumbelastung von mehr als 600 Bq/kg gilt als nicht genusstauglich. Wer Wildbret abgibt oder verkauft, ist verpflichtet, die Einhaltung dieses Grenzwertes sicherzustellen.
Um sicherzustellen, dass nur einwandfreies Wildbret beim Verbraucher ankommt, bieten wir zwei Messstellen zur Überprüfung der Radiocäsiumbelastung an.
Messstelle Nord
Fritz Billner
Igelsbach 27, 91720 Absberg
Telefon: 09837-848
Messstelle Süd
Konrad Kröppel
Steingrube 15, 91719 Heidenheim
Telefon: 09833 – 95989
Mobil: 0610-3374882
Bei beiden Messstellen muss vorher telefonisch ein Termin vereinbart werden.
Kosten für Mitglieder des Jagdvereins Gunzenhausen: 5 € pro Messung
Kosten für Nicht-Mitglieder des Jagdvereins Gunzenhausen: 10 € pro Messung